7 Gründe, dich für eine professionelle Einrichtungsberatung zu entscheiden

#1 – know how.

Ganz klar – im Regelfall hat eine Einrichtungsberaterin nicht nur ein gutes Händchen in Sachen Inneneinrichtung und einen Riecher für neue Trends. Eine fundierte Grundausbildung in Sachen Interiordesign ist auf jeden Fall Voraussetzung um das Wissen glaubhaft und fachkundig weitergeben und beratend zur Seite stehen zu können. Denn, auch wenn es oft so wirkt – nicht in allen Fragen kommt es alleine auf die Optik an. Sehr viele Aspekte spielen bei der Inneneinrichtung eine Rolle, und da geht es nicht immer nur darum, ob einem einzelne Möbel oder Farben gefallen. Eine engagierte Einrichtungsberaterin wird immer das große Ganze betrachten und nebenbei die Details nicht außer Acht lassen. Das garantiert dir, dass das Ergebnis nach der Umsetzung auch zufriedenstellend sein wird und dich keine bösen Überraschungen erwarten, und du vielleicht nochmal von vorne Beginnen musst. 

#2 – Stilfindung

Wer bin ich und wie will ich wohnen? Das ist wohl die wichtigste Frage zu Beginn jedes Einrichtungsprojektes. Welcher Stil gefällt? Wo fühlst du dich wohl? Ist es der cleane, geradlinige Stil der dir ein aufgeräumtes Lebensgefühl und Freiraum für deine Gedanken gibt um dich richtig entspannen zu können? Oder braucht dein buntes „Ich“ auch eine kreative, gemütliche Umgebung um zur Ruhe kommen zu können?
Zuerst ist meiner Erfahrung nach immer ein kleines Kennenlerngespräch notwendig, um herauszufinden, wonach du grundlegend suchst um dem Ergebnis einen kleinen Schritt näher zu kommen. Oftmals meint man, man wüsste was einem gefällt, wenn man es sieht, aber so genau beschreiben kann man es eigentlich nicht; die Kunst einer Interiordesignerin ist es, dich soweit kennenzulernen um dich bei der Stilfindung zu unterstützen und ein Ergebnis zu kreieren, in dem sich dein Ich widerspiegelt und du dich rundum wohlfühlen kannst. 

#3 – gekonnt kombiniert.

Ganz klar – das Kernthema beim Einrichten. Passt der Stuhlbezug zur Wandfarbe? Und ist der Teppich zu klein oder der Schrank zu groß? Kein Problem für eine Einrichtungsberaterin. Dir wird gezeigt, welche Möbel und Dekoelemente harmonisch miteinander funktionieren. Am Ende ist alles so angeordnet, dass ein stimmungsvoll ausbalanciertes Gesamtbild entsteht.

#4 – die richtige Farbwahl.

Bei der Farbwahl sollte man einige Punkte beachten. Die Farbe sollte auf die Funktion des Raumes abgestimmt sein. Denn, nicht jede Farbe ist ideal für jeden Raum. Ein knalliges Grasgrün im Schlafzimmer wird eine völlig andere Wirkung haben als ein sanfter, gedeckter Blauton. Natürlich steht der persönliche Geschmack an erster Stelle – doch versuche dich nicht von äußerlichen Einflüssen wie aktuellen Trends oder der Jahreszeit ablenken zu lassen. Ein leichter Gelbton scheint vielleicht im Frühling als passend, wird sich in Kombination mit der Weihnachtsdeko dann aber vielleicht als falsche Wahl heraus stellen.

Wichtig ist es auch, einen Unterschied nach „Investitionsgröße“ zu machen. Ein Sofa, welches bestimmt eine größere Investition ist, und auch noch in ein paar Jahren gefallen sollte, würde ich daher niemals in einer knalligen Trendfarbe aussuchen. Setze daher auf den Grundsatz – je größer und langfristiger die Investition, desto klassischer und zeitloser die Farb- und Materialwahl. Vorhänge, Vasen und Kissenbezüge können einfach und schnell jederzeit getauscht werden, wenn du dich an einer Farbe mal satt gesehen hast. Daher sei ruhig mutig bei der Auswahl – aber nicht bei jedem Möbelstück!

#5 – Planung ist alles.

Ähnlich wie beim Sprichwort: „wer billig kauft, kauft doppelt“ ist es auch hier. Wer sich unüberlegt ins nächst Einrichtungshaus stürzt und mitnimmt, was gefällt (oder gerade im Angebot ist), der wird vielleicht in ein paar Monaten unzufrieden erneut auf die Suche gehen. Dann passt aber vielleicht wieder ein anderes Möbelstück wieder nicht ins Konzept. Und schneller als man sich versieht, befindet man sich in einem ewigen Teufelskreis. Daher ist es so wichtig, sich am besten noch vor Beginn gründliche Gedanken zu machen, wie das Endergebnis aussehen sollte. Eine Einrichtungsberaterin weiß genau, wo man anfängt und welche Aspekte auf keinen Fall außer Acht gelassen werden dürfen, um zu einem perfekten Resultat zu gelangen.  

#6 – Prioritäten setzen.

Es ist besonders wichtig, dass man sich nicht verzettelt. Auch aber hilft dir eine Einrichtungsberaterin. Gerade heutzutage sind wir alle Opfer täglicher Reizüberflutung. Werbung an der Reklametafel, Werbung im TV, im Radio und natürlich online. Natürlich findet man hier schnell gefallen an vielem, aber man kann eben nicht alles haben. Hier gilt es, einen Schritt nach hinten zu treten und sich auf das wesentliche zu konzentrieren – was ist mir in diesem Raum besonders wichtig? Was darf auf keinen Fall fehlen? Erst dann geht es an die weitere Planung. 

#7 – Kosten und Budget.

Als Interiordesigner ist es eine der wichtigsten Aufgaben das vorhandene Budget bestmöglich zu investieren. Wenn du als Auftraggeber diesen Teil abgibst, kannst du dir sicher sein, dass so das meiste aus deinem Ersparten herausgeholt wird.
Die Kosten für die Einrichtungsberatung selbst sind im Verhältnis dabei überschaubar. Es werden Pauschalpreise angeboten oder pro Stundensatz abgerechnet, das kommt immer auf den jeweiligen Auftrag an. Zu betonen ist, dass das dafür investierte Geld, sich dabei auf jeden Fall im Ergebnis niederschlagen wird und du auf jeden Fall einen Mehrwert erzielst.
Da auch die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass du schon sehr bald wieder auf die Suche nach neuen Möbeln gehen wirst, weil irgendetwas nicht zusammen passt, hast du auch hier schon vorgesorgt und kannst dir sicher sein, so bald kein Möbelhaus mehr betreten zu müssen. Dein Geld ist also auf alle Fälle nachhaltig, langfristig und sinnvoll investiert.